Thema: Umweltpolitik
Wenn wir die Krise der Wirtschaft meistern wollen, brauchen wir einen anderen Leitgedanken. Skrupellose Profitgier zerstört den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und unsere Umwelt. Das kann niemand mehr leugnen.
Wir wollen Wirtschaft, Umwelt und gerechte Verteilung besser miteinander in Einklang bringen. Unser Ziel: Das grüne Herz liefert die Energie von morgen – als Solaranlage aus Thüringen oder als Motorteil im Auto der Zukunft. Bis 2020 steigern wir den Anteil der erneuerbaren Energie am gesamten Energieverbrauch in Thüringen auf 40 Prozent.
Thüringen hat für eine Energie-Wende hin zu mehr Energieeffizienz und zu erneuerbaren Energien sehr gute Voraussetzungen. Die Potenziale der erneuerbaren Energien in Thüringen sind enorm. Das hat eine unabhängige Studie im Auftrag der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag bestätigt. 40 Prozent aus erneuerbarer Energie sind machbar.
Unsere Energie-Wende bietet viele Vorteile: Wir schonen das Klima. Aber wir gewinnen noch viel mehr. Geld, das wir für Energie und die Technologien ausgeben, bleibt zum größten Teil in der Region. Arbeitsplätze und Wertschöpfung entstehen im Land. Wir werden unabhängiger von teuren Energieimporten.
Die Energie-Wende ist ein wichtiger Jobmotor. Thüringen profitiert auch als Hochtechnologiestandort von einem Ausbau der erneuerbaren Energien. Tausende Jobs entstehen. Die Entwicklung der Solarwirtschaft in Mitteldeutschland und Thüringen ist dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) der rot-grünen Bundesregierung bereits heute eine Erfolgsgeschichte. Diese Entwicklung werden wir weiter vorantreiben.
Wir stärken unsere regionalen Energieversorger und drängen den Einfluss der großen Energiekonzerne zurück. Unabhängige Stadtwerke sorgen für eine bürgernahe und umweltfreundliche Energieversorgung und für einen funktionsfähigen Wettbewerb.
Die Jahre der CDU-Landesregierung waren eine Zeit der Untätigkeit. Das bestätigten alle großen Vergleichsstudien: Die Analyse der Agentur für erneuerbare Energie sieht Thüringen auf einem traurigen vorletzten Platz in der Kategorie „Anstrengungen bei der Nutzung erneuerbarer Energien“. Beim Ländervergleich der Zeitschrift GEO das gleiche bittere Ergebnis: Bei der Frage nach der Strategie zum Klimaschutz belegt die Regierung von Dieter Althaus den letzten Platz. Wir werden das ändern.