Christoph Matschie

  • Heute Abschaffung Verwaltungskostenbeitrag für Studierende an Thüringer Hochschulen im Kabinett beschlossen.

Studium

Es schien wie ein Bruch, doch irgendwie war es folgerichtig, dass er dann ganz etwas anderes, nämlich Theologie studierte. „Hier konnte ich mich mit Geschichte, Philosophie, ethischen Fragen auf eine Art beschäftigen, wie es sonst in der DDR nicht möglich war.“ Und auch jetzt führte ihn der Weg über Rostock wieder zurück nach Thüringen, nach Jena, wo er 1989 seinen Abschluss machte. „Beim Studium habe ich ein Bild von der Welt gewonnen“, bilanziert der SPD-Spitzenkandidat heute. Ein Gewinn sei das gewesen, in jeder Beziehung.

Zumal im Osten Deutschlands gerade die politisch spannendste Zeit anbrach. Wie er dann ausgerechnet zur SPD kam? „Willy Brandt und Helmut Schmidt waren für mich Vorbilder. Aber es gab auch einen sehr praktischen Grund: Bei der SPD traf ich Leute, von denen ich wusste, ich kann ihnen vertrauen.“ Dass er Brandt dann noch persönlich begegnen durfte, gehört für Matschie bis heute zu den prägenden Ereignissen seines politischen Lebens.

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