Christoph Matschie

  • Heute Abschaffung Verwaltungskostenbeitrag für Studierende an Thüringer Hochschulen im Kabinett beschlossen.

Politische Laufbahn

Die politische Karriere führte ihn zunächst an den Runden Tisch nach Berlin, ein Jahr später als Abgeordneter in den Bundestag nach Bonn, dann wieder nach Berlin. Der Weg ging steil nach oben, als er Staatssekretär im Bundesforschungsministerium wurde.

Und dennoch – irgendwann meldete sich der Heimatinstinkt. Es ging um die Übernahme der SPD-Spitzenkandidatur 2004 für den Landtag. Christoph Matschie war bewusst: Sein Platz würde – unabhängig vom Wahlausgang – danach in Thüringen sein. Staatssekretär und Regierungsmitglied in Berlin zu bleiben, wäre mit Sicherheit bequemer gewesen.

Warum dann dieser Schritt? „Es gibt eben Situationen“, sagt er, „in denen nicht der Verstand, sondern das Herz entscheidet. Und mein Herz schlägt nun mal für Thüringen.“ Große Worte sind seine Sache nicht. Christoph Matschie will sich an dem messen lassen, was er tut für seine Heimat. Das ist es, was ihn antreibt, und vielleicht kommt er deshalb immer wieder darauf zurück. Auf sein Thüringen, das nichts anderes ist als sein Leben.

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