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	<title>Christoph Matschie &#187; Der Mensch</title>
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	<description>Ministerpräsident für Thüringen</description>
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		<title>Der Mensch</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 18:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christoph Matschie will Ministerpräsident für Thüringen werden. Er verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz. Er versteht es, zuzuhören, abzuwägen und zu entscheiden. Die vielfältigen Stationen seines Lebens haben ihn stark gemacht.

Für die eiligen Leser unter Ihnen gibt es natürlich eine Kurzvita [pdf].
„Wusste gar nicht, dass der Herr Matschie in unserer Stadt geboren wurde“, sagt eine ältere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Matschie will Ministerpräsident für Thüringen werden. Er verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz. Er versteht es, zuzuhören, abzuwägen und zu entscheiden. Die vielfältigen Stationen seines Lebens haben ihn stark gemacht.<br />
<span id="more-6"></span><br />
Für die eiligen Leser unter Ihnen gibt es natürlich <a href="http://issuu.com/SPD_Thueringen/docs/christoph_matschie_vita?mode=embed&#038;viewMode=presentation&#038;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fcolor%2Flayout.xml&#038;backgroundColor=A8C8C8&#038;showFlipBtn=true">eine Kurzvita</a> [pdf].</p>
<p>„Wusste gar nicht, dass der Herr Matschie in unserer Stadt geboren wurde“, sagt eine ältere Mühlhäuserin auf dem abendlichen Fest, zu dem der Spitzenkandidat gekommen ist. Die letzten beiden Male habe sie „andersrum“ gewählt, verrät sie, aber diesmal, lässt sie durchblicken, „diesmal SPD“. Und wird ein bisschen energischer, als sie hinzufügt: „Damit sich da mal was bewegt in Erfurt.“ Christoph Matschie wiederum, der gut gelaunt und aufgeräumt von Tisch zu Tisch geht, empfindet seinen Auftritt in Mühlhausen als Heimspiel, obwohl er hier nur die ersten beiden Jahre seines Lebens verbrachte und eine bewusste Erinnerung an damals nicht mehr hat. „Heimat“, sagt er, „ist für mich das, worauf man im Leben immer zurückkommt.“ Das war in Mühlhausen so, wo die Großmutter wohnte, die er oft in den Ferien besuchte. Aber auch an seine anderen Thüringer Ursprungsorte zog es ihn immer wieder. „Hier komme ich her, hier gehöre ich hin. Hier will ich leben“, sagt Matschie. „So einfach ist das.“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.christoph-matschie.de/blog/schulzeit">» Schulzeit</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-58" style="margin:0px;" title="cm_zuckertuete2" src="http://www.christoph-matschie.de/blog/wp-content/uploads/cm_mensch1.jpg" alt="cm_zuckertuete2" width="680" height="212" /></p>
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		<title>Schulzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 23:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Dabei hätte alles ganz anders laufen können, wenn er nicht Politiker, sondern Arzt geworden wäre. Die Familie des Pfarrers Manfred Matschie war Mitte der 1960er Jahre ins südthüringische Schwarza gezogen, weshalb Christoph noch heute ein „R“ rollen kann, auch wenn die Eltern sonst darauf achteten, dass ihr Sohn möglichst hochdeutsch sprach. Das sorgte für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dabei hätte alles ganz anders laufen können, wenn er nicht Politiker, sondern Arzt geworden wäre. Die Familie des Pfarrers Manfred Matschie war Mitte der 1960er Jahre ins südthüringische Schwarza gezogen, weshalb Christoph noch heute ein „R“ rollen kann, auch wenn die Eltern sonst darauf achteten, dass ihr Sohn möglichst hochdeutsch sprach. Das sorgte für eine klare Aussprache, und eine kesse Lippe, die riskierte er schon mal, was zu DDR-Zeiten nicht jedem gefiel. </p>
<p>Die Folge: Weder mit dem Platz an der EOS noch mit dem an der medizinischen Fakultät wurde es was, obwohl der junge Christoph in der Schule zu den Besten gehörte, aber politisch offenbar die falsche Meinung hatte.</p>
<p>Er redet nicht so gern darüber, obwohl er heute daraus Kapital schlagen könnte. Doch so einer ist er nicht. Er sagt nur: „In Selbstmitleid verfallen, das war noch nie mein Ding. Damals habe ich gelernt, wie wichtig es ist, nach vorn zu schauen, den Mut nicht zu verlieren.“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.christoph-matschie.de/blog/beruf">&raquo; Berufsausbildung</a></p>
<p><img src="http://www.christoph-matschie.de/blog/wp-content/uploads/cm_mensch2.jpg" alt="cm_simson" title="cm_simson" width="680" height="212" class="alignnone size-full wp-image-92" style="margin:0px;" /></p>
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		<title>Beruf</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 23:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ging es pragmatisch an. Er fuhr jeden Tag mit seinem rotem Moped, einer S50, nach Zella-Mehlis und machte erst einmal Beruf mit Abi, wurde Mechaniker. „Zwei linke Hände darfst du da nicht haben. Das hilft mir bei den praktischen Fragen des Alltags bis heute“, berichtet er schmunzelnd.
Auch die darauf folgende Tätigkeit als Krankenpfleger in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ging es pragmatisch an. Er fuhr jeden Tag mit seinem rotem Moped, einer S50, nach Zella-Mehlis und machte erst einmal Beruf mit Abi, wurde Mechaniker. „Zwei linke Hände darfst du da nicht haben. Das hilft mir bei den praktischen Fragen des Alltags bis heute“, berichtet er schmunzelnd.</p>
<p>Auch die darauf folgende Tätigkeit als Krankenpfleger in Erfurt habe ihm etwas fürs Leben mitgegeben: „Da ist jemand, dem es dreckig geht. Und du spürst, du kannst helfen. Da habe ich erfahren, wie wichtig Zuwendung ist und der Dienst am Menschen.“</p>
<p>Auf gewisse Weise prägt ihn das bis heute. Als Politiker viel unterwegs zu sein, ist für ihn kein Selbstzweck. Den Menschen zuhören, sagt er, sei ihm das Wichtigste. „Nur daraus erwächst gute Politik.“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.christoph-matschie.de/blog/studium/">» Studium</a></p>
<p><img src="http://www.christoph-matschie.de/blog/wp-content/uploads/cm_mensch3.jpg" alt="cm_werkstatt" title="cm_werkstatt" width="680" height="212" class="alignnone size-full wp-image-137" style="margin:0px;" /></p>
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		<title>Studium</title>
		<link>http://www.christoph-matschie.de/blog/studium/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 23:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es schien wie ein Bruch, doch irgendwie war es folgerichtig, dass er dann ganz etwas anderes, nämlich Theologie studierte. „Hier konnte ich mich mit Geschichte, Philosophie, ethischen Fragen auf eine Art beschäftigen, wie es sonst in der DDR nicht möglich war.“ Und auch jetzt führte ihn der Weg über Rostock wieder zurück nach Thüringen, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es schien wie ein Bruch, doch irgendwie war es folgerichtig, dass er dann ganz etwas anderes, nämlich Theologie studierte. „Hier konnte ich mich mit Geschichte, Philosophie, ethischen Fragen auf eine Art beschäftigen, wie es sonst in der DDR nicht möglich war.“ Und auch jetzt führte ihn der Weg über Rostock wieder zurück nach Thüringen, nach Jena, wo er 1989 seinen Abschluss machte. „Beim Studium habe ich ein Bild von der Welt gewonnen“, bilanziert der SPD-Spitzenkandidat heute. Ein Gewinn sei das gewesen, in jeder Beziehung. </p>
<p>Zumal im Osten Deutschlands gerade die politisch spannendste Zeit anbrach. Wie er dann ausgerechnet zur SPD kam? „Willy Brandt und Helmut Schmidt waren für mich Vorbilder. Aber es gab auch einen sehr praktischen Grund: Bei der SPD traf ich Leute, von denen ich wusste, ich kann ihnen vertrauen.“ Dass er Brandt dann noch persönlich begegnen durfte, gehört für Matschie bis heute zu den prägenden Ereignissen seines politischen Lebens.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.christoph-matschie.de/blog/politik/">» Politische Laufbahn</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-111" src="http://www.christoph-matschie.de/blog/wp-content/uploads/cm_mensch4.jpg" width="680" height="212" style="margin:0px;" /></p>
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		<title>Politische Laufbahn</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 23:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die politische Karriere führte ihn zunächst an den Runden Tisch nach Berlin, ein Jahr später als Abgeordneter in den Bundestag nach Bonn, dann wieder nach Berlin. Der Weg ging steil nach oben, als er Staatssekretär im Bundesforschungsministerium wurde. 
Und dennoch – irgendwann meldete sich der Heimatinstinkt. Es ging um die Übernahme der SPD-Spitzenkandidatur 2004 für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die politische Karriere führte ihn zunächst an den Runden Tisch nach Berlin, ein Jahr später als Abgeordneter in den Bundestag nach Bonn, dann wieder nach Berlin. Der Weg ging steil nach oben, als er Staatssekretär im Bundesforschungsministerium wurde. </p>
<p>Und dennoch – irgendwann meldete sich der Heimatinstinkt. Es ging um die Übernahme der SPD-Spitzenkandidatur 2004 für den Landtag. Christoph Matschie war bewusst: Sein Platz würde – unabhängig vom Wahlausgang – danach in Thüringen sein. Staatssekretär und Regierungsmitglied in Berlin zu bleiben, wäre mit Sicherheit bequemer gewesen. </p>
<p>Warum dann dieser Schritt? „Es gibt eben Situationen“, sagt er, „in denen nicht der Verstand, sondern das Herz entscheidet. Und mein Herz schlägt nun mal für Thüringen.“ Große Worte sind seine Sache nicht. Christoph Matschie will sich an dem messen lassen, was er tut für seine Heimat. Das ist es, was ihn antreibt, und vielleicht kommt er deshalb immer wieder darauf zurück. Auf sein Thüringen, das nichts anderes ist als sein Leben. </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.christoph-matschie.de/blog/familie">&raquo; Familie</a></p>
<p><img src="http://www.christoph-matschie.de/blog/wp-content/uploads/cm_mensch5.jpg" alt="mensch5"  width="680" height="212" class="alignnone size-full wp-image-92" style="margin:0px;" /></p>
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		<title>Familie</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 23:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[1995 lernte Christoph Matschie bei einem Vortrag Mitslal Kifleyesus kennen. Mitslal ist in Äthopien geboren, lebte aber damals bereits viele Jahre in Brüssel. Zwei Jahre später haben sie geheiratet. Heute sind beide sehr stolz auf ihre zwei Kinder. Felix und Josephine haben eine Halbschwester, Frederike. Sie ist das erstes Kind von Christoph Matschie und studiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1995 lernte Christoph Matschie bei einem Vortrag <a target="_mkm" href="http://mkmatschie.wordpress.com/">Mitslal Kifleyesus</a> kennen. Mitslal ist in Äthopien geboren, lebte aber damals bereits viele Jahre in Brüssel. Zwei Jahre später haben sie geheiratet. Heute sind beide sehr stolz auf ihre zwei Kinder. Felix und Josephine haben eine Halbschwester, Frederike. Sie ist das erstes Kind von Christoph Matschie und studiert heute.</p>
<p>Seine Frau engagiert sich unter anderem in Äthiopien in einem entwicklungspolitischen Projekt, das den Anbau von ökologisch produziertem Obst fördert. &#8220;Die Ehe mit Mitslal macht mir immer wieder bewusst, dass wir auch in Deutschland über unsere Grenzen hinaus denken müssen und für die Situation in anderen Ländern Mitverantwortung tragen.&#8221;</p>
<p>„Ich vertraue ihm“, sagt die Frau, als sie das abendliche Fest in Mühlhausen verlässt und sich auf den Weg nach Hause macht. „Der ist einer von uns. Einer, der unsere Sprache spricht, um unsere Sorgen und Probleme weiß. Lasst den in Erfurt ruhig mal ran…“ Sagt’s und ist fast ein bisschen stolz, dass „der Herr Matschie“ aus ihrer Stadt stammt.</p>
<p><img src="http://www.christoph-matschie.de/blog/wp-content/uploads/cm_mensch6.jpg" alt="cm_mensch6" title="cm_mensch6" width="680" height="212" class="alignnone size-full wp-image-202" style="margin:0px;" /></p>
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