Holger Poppenhäger
Dr. Holger Poppenhäger, geb. 3. April 1957 in Kassel, lebt seit 1995 in Erfurt, ist evangelisch, verheiratet und hat eine Tochter.
Er ist seit 1983 Mitglied der SPD.
Holger Poppenhäger hat 1976 die Hochschulreife erworben und absolvierte von 1977 bis April 1984 das Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Schwerpunkt in den Bereichen „Öffentliches Recht, Staats- und Verfassungsrecht“ sowie dem Wahlpflichtfach „Europarecht, Verfassungsgeschichte, Völkerrecht“.
Während des Studiums arbeitete Holger Poppenhäger aktiv in den Selbstverwaltungsorganen von Universität und Studentenschaft mit. Er war Mitglied im Konvent und Senat der Universität sowie im Studentenparlament. Von Juli 1980 bis Februar 1982 war er (für die dortige Juso-Hochschulgruppe) Referent im Allgemeinen Studentenausschuss der Studentenschaft der Justus-Liebig-Universität; von Dezember 1980 an dessen Vorsitzender.
November 1984 legte Holger Poppenhäger die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Von 1985 bis 1987 absolvierte er das Referendariat in Frankfurt am Main und Gießen und schloss dieses mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung im März 1988 ab.
Nach einer ersten Tätigkeit beim Regierungspräsidium Gießen 1988 war Holger Poppenhäger von 1989 bis 1994 im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden tätig; zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann ab 1992 als Referatsleiter sowie für Rechtsangelegenheiten im Zusammenhang mit den Aufgaben des Bundeswahlleiters.
Am 8. Juli 1994 wird Holger Poppenhäger der Grad eines Doktors der Rechtswissenschaft (Dr. iur.) mit der höchsten Gesamtnote “Ausgezeichnet (summa cum laude)” durch die Justus-Liebig-Universität Gießen verliehen. Die Promotion hat den Titel „Die Übermittlung und Veröffentlichung statistischer Daten im Lichte des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung“ und widmet sich einem (damals wie heute hoch aktuellen) datenschutzrechtlichen Thema.
Als Doktorvater fungierte der langjährige Präsident des Hessischen Staatsgerichtshofs Universitätsprofessor Dr. Klaus Lange.
Von Oktober 1994 bis 2007 war Holger Poppenhäger im Wissenschaftlichen Dienst des Thüringer Landtags u.a. für den Geschäftsbereich des Wahlprüfungsausschusses und des Justiz- und Europaausschusses zuständig.
Im April 1998 wurde er zum Stellvertretenden Leiter der Abteilung „Parlamentsdienst und Wissenschaftlicher Dienst“ ernannt und im Dezember 1999 zusätzlich zum Geschäftsführer der Parlamentarischen Kontrollkommission und der Kommission nach Artikel 10 Grundgesetz des Thüringer Landtags.
2002/2003 war Holger Poppenhäger Lehrbeauftragter an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt. (Veröffentlichungen)
Seit 2007 ist Holger Poppenhäger Stellv. Abteilungsleiter und Referatsleiter mit den Bereichen Innerer Dienst, Geschäftsführung der Parlamentarischen Kontrollkommission und der Kommission nach Artikel 10 Grundgesetz des Thüringer Landtags sowie als Justiziar für den Thüringer Landtag tätig.
Holger Poppenhäger ist Vorsitzender der SPD Erfurt und war Kandidat der Thüringer SPD für die Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 2009.
Er ist ehrenamtlich tätig als amt. Vorsitzender des Vereins “Theater Waidspeicher e.V.” sowie Gründungsmitglied und Stellv. Vorsitzender der “Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Thüringen”; Mitglied im Vorstand “Förderverein Kinder in Litauen e.V.”; Mitglied der “Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen e.V.”
Holger Poppenhäger ist am 7. Juni 2009 als Stadtrat der Landeshauptstadt Erfurt gewählt worden.