Heike Taubert

Heike Taubert, Kandidatin der SPD für das Amt der Innenministerin:
„Ich mache Politik, weil ich mich aktiv an Gestaltung und Entwicklung unseres Landes mit eigenen Überzeugungen beteiligen will.”
Im vogtländischen Reichenbach wurde Heike Taubert 1958 geboren und wuchs dort auf. Wegen ihres Kirchenengagements wurde ihr der Zugang zum Abitur zunächst verweigert. Erst nach starker Intervention aus Kirchenkreisen konnte sie das Abitur absolvieren.
Sie studierte zwischen 1977 und 1982 Informationstechnik an der Technischen Universität Dresden. Dort lernte sie auch ihren späteren Mann kennen.
Als Diplomingenieurin für Informationstechnik wurde sie zum VEB Elektronik Gera vermittelt. Sie arbeitete als Mess- und Prüfmittelingenieurin. Beruflich wechselte sie nach der Geburt ihres zweiten Kindes in die Verwaltung der Gesundheitseinrichtung Krankenhaus-Poliklinik Ronneburg, in der sie stellvertretende Verwaltungsleiterin wurde.
Durch die politischen Ereignisse 1989 entschied sich Heike Taubert im Januar 1990 in die SPD einzutreten. Sie wollte mitgestalten, statt zuzusehen. Mit den ersten freien Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Mai 1990 begann ihre mittlerweile fast 20-jährige Arbeit in der Kommunalpolitik. Ab 1. Juli 1990 arbeitete sie als Stadtkämmerin in Ronneburg. Dort lebt sie seit 1982 mit ihrer Familie.
Sie nahm ein berufsbegleitendes Studium zur Diplomverwaltungsbetriebswirtin auf und beendete es erfolgreich 1995.
Im gleichen Jahr wurde sie vom Kreistag des Landkreises Greiz zur stellvertretenden Landrätin und Kreisbeigeordneten mit den Bereichen Gesundheit, Soziales und Jugend berufen. Im Jahr 2000 wechselte Heike Taubert in gleicher Funktion den Landkreis. Sie wurde stellvertretende Landrätin im Saale-Orla-Kreis. Nach den Bereichen Soziales, Jugend und Gesundheit übernahm sie später auch die Zentralverwaltung mit den Kreisfinanzen und die Wirtschaftsförderung.
Seit 2004 ist Heike Taubert Mitglied des Thüringer Landtages. Sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Fachsprecherin für Kommunales und Gesundheit. Vor drei Jahren stellte sie sich der Wahl als Landrätin im Landkreis Greiz, bei der sie mit nur 55 Stimmen der Amtsinhaberin unterlag.
Dem kommunalen Ehrenamt ist Taubert nach wie vor verpflichtet. Sie ist Vorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik Thüringen e.V., Mitglied des Kreistages Greiz, des Stadtrates Ronneburg und anderer kommunaler Gremien.
Nur mit Erfahrung vor Ort ist für sie Landespolitik auch vernünftig zu machen.
Darüber hinaus ist Heike Taubert Mitglied des Vorstandes der Thüringer Sportjugend im Landessportbund Thüringen und in sozialen Verbänden vor Ort aktiv.
Heike Taubert ist evangelisch und hat zwei erwachsene Kinder.