Hartmut Schubert
Dr. Hartmut Schubert wurde am 27.01.1960 als Sohn eines selbständigen Handwerksmeisters in Altenburg geboren und wuchs in Gößnitz auf. Hier lebt er auch heute noch, und zwar zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen.
Nach der Schule begann er in Leipzig seine Berufsausbildung zum Galvaniseur, die er erfolgreich mit dem Abitur abschloss. Anschließend absolvierte er von 1981 bis 1985 an der Leipziger Universität sein Chemiestudium. Chemie sollte auch danach seine Leidenschaft bleiben, und so begann er 1986 an seiner Dissertation zu arbeiten, die er dann 1990 fertigstellte. Hier war sein Spezialgebiet die organische Synthesechemie, wobei sein eigentlicher Schwerpunkt noch einmal in der Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln lag. Hartmut Schuberts Dissertation entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Chemiekombinat Bitterfeld. Kurz nach der Deutschen Wiedervereinigung promovierte er zum Dr. rer. nat.
Schon während dieser Zeit war der junge Chemiker politisch engagiert. Zu Jahresbeginn 1990 gründete er den SPD-Ortsverein Gößnitz mit. Davor hatte Dr. Schubert keiner Partei angehört. Schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn zeigte sich seine Verbundenheit zum ländlichen Raum. So war Hartmut Schubert in den ersten Jahren seiner politischen Karriere als Leiter des Dezernats für Landwirtschaft, Veterinärwesen und Umweltschutz im Landkreis Schmölln tätig. Ab 1994 bis 2004 begleitete er dann die Stelle des hauptamtlichen Stellvertreters des Landrates im Altenburger Land. Auch hier hatte er wieder ganz ähnliche Arbeitsschwerpunkte, nämlich Naturschutz, Kreisplanung, Bau und Ordnung. Es folgten eine ganze Reihe weiterer Ämter, die Dr. Schubert begleitete oder es noch immer tut: Bereits seit 1995 ist er Kreisvorsitzender der SPD im Altenburger Land und von 1996 bis 2004 war er Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes im Kreis Altenburger Land. Außerdem – war er langjähriger Vertreter seines Landkreises in der regionalen Planungsgemeinschaft Ostthüringen und in der Leader-Aktionsgruppe.
Der Sprung in den Thüringer Landtag gelang ihm im Jahr 2004 – seitdem ist er Abgeordneter in der dortigen SPD-Fraktion und Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft, Landwirtschaft, Finanzen und Umwelt. Als Sprecher der Fraktion engagiert er sich für Wirtschafts- und Energiepolitik. Von 2004-2006 war Dr. Schubert darüber hinaus auch als Sprecher für Landwirtschaft tätig. Seit nunmehr über einem Jahr begleitet Hartmut Schubert die Position des stellvertretenden Landesvorsitzenden der Thüringer SPD.
Im privaten Bereich kennt man Hartmut Schubert als begeisterten Radfahrer. Er setzt sich auch im Verein für die Förderung des Radsports ein. So war er im Jahr 2005 Mitbegründer des Radsportvereins im SV-Aufbau Altenburg und ist seitdem auch dessen Vorsitzender.
Dass es zwischen dem Radsport und der Politik Parallelen gibt, steht für Hartmut Schubert außer Frage. Sein Lieblingszitat stammt deshalb auch von Ex-Radfahrer Täve Schur, der einst sagte: „Die Politiker müssten alle mal ein schweres Radrennen fahren. Sie müssten Durst, Hunger und Schmerzen spüren. Erst dann würden sie ein Solidaritätsgefühl entwickeln und viele Dinge anders sehen“.